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Evangelische Jugendarbeit im Leipziger Land


Unsere Hauptamtlichen

Andreas Bergmann

Tätigkeit: Jugendwart
E-Mail: andreas.bergmann@evlks.de
Adresse: Hauptstraße 38b 04552 Zedtlitz
Telefon: 03433 915876
Als Jugendlicher war es immer mein Traum, mal nach Kanada oder Island auszuwandern. Immerhin: bis Nenkersdorf habe ich es geschafft. Dort wohne ich mit Frau, vier mehr oder weniger erwachsenen Kindern und Kater Leo in einem 150 Jahre alten Haus, das wir uns zwischen 1998 und 2000 ausgebaut haben. Die Bornaer Gegend ist gewissermaßen meine Heimat geblieben – warum auch immer. Es gibt schönere Ecken auf der Welt, also müssen es wohl die Menschen gewesen sein, die mich hier gehalten haben. Und natürlich meine Arbeit als Sozialdiakon, später als Jugendwart. In Kohren-Sahlis bin ich zur Schule gegangen, danach habe ich in Leipzig Tischler gelernt, ein paar Jahre in meinem Beruf gearbeitet und mich in meiner Freizeit ehrenamtlich im Mitarbeiterkreis der Evangelischen Jugendarbeit in Borna engagiert. Mein zweiter Berufsweg hat mich nach Moritzburg und Berlin-Weißensee geführt und nach dem Studium wieder hierher verschlagen. Als Jugendwart bin ich inzwischen 19 Jahre im Geschäft und habe immer Wert darauf gelegt, dass wir evangelische Jugendarbeit machen, aber nicht ausschließlich für evangelische Jugendliche. Ich kann halt meine Wurzeln in der Offenen / Sozialdiakonischen Jugendarbeit nicht verhehlen. Wer einen Blick in den Jahresplan wirft, weiß auch gleich, wo mein Herz schlägt – nämlich bei allem, was sich im Freien abspielt. Außerdem spiele ich gern und gut (aber lange nicht so gut wie Henning :D ) Gitarre und wenn ich mal keinen Menschen sehen mag, gehe ich fischen. Ihr wisst ja: Die Jünger Jesu waren Fischer. Die besten von ihnen fischten mit der Fliege. (aus: Robert Redford "Aus der Mitte entspringt ein Fluss")

Christian Rebs

Tätigkeit: Jugendwart
E-Mail: evjagri@gmx.de
Adresse: Lausicker Fußweg 11 04680 Colditz
Telefon: (03 43 81) 4 56 12
Jung, dynamisch und habe für alles ein offenes Ohr.

Gerd Pettrich

Tätigkeit: Jugendwart
E-Mail: gerd.pettrich@evlks.de
Adresse: Kirchplatz 14 04828 Nepperwitz
Telefon: (0 34 25) 81 52 72
„Übrigens, ich bin auch Jugendwart ...“ erfuhr ich von einem guten Bekannten, der eigentlich gar keiner Kirche angehörte, „… aber bei der Feuerwehr“. Das mit der Feuerwehr hat mich nicht ganz losgelassen. Wer sich da engagiert, setzt sich für andere Menschen ein. Und wenn etwas „anbrennt“, ist er zur Stelle. Also eine Tätigkeit mit Leib und Seele, die wir oft auch Berufung nennen. Ich sehe mich als Jugendwart bei der Kirche auch eher als ein Gerufener, der sich diesen Beruf nicht alleine ausgewählt hat. In meiner Jugendzeit gab es einige Freunde, die mich immer wieder zur Junger Gemeinde eingeladen haben. Schon da wurde ich gesucht und (von Gott) gerufen. Die wichtigsten Impulse für meinen Glauben bekam ich auf den Rüstzeiten. Ich erlebte diese Zeit immer als eine geistliche Quelle. Nachdem ich meine bodenständige Berufsausbildung zum Instandhaltungsmechaniker abgeschlossen hatte, begegnete mir auf Arbeit ein guter Freund, der mich ermutigte, an das Moritzburger Diakonenhaus zum Studium zu gehen. Ich hängte meinen Beruf an den Nagel und setzte mich nochmal 4 Jahre auf die Seminarbank. 1986 wurde ich als Gemeindepädagoge nach Leisnig gesendet und durfte dort 10 Jahre sehr viele wichtige Erfahrungen machen. Auch in Leisnig wurden die Rüstzeiten zum Kernpunkt meiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Ich fuhr mit meiner Jungen Gemeinde oft auf Rüstzeiten des Kirchenbezirkes mit und merkte, wie wichtig Vernetzungen bei Jugendlichen sind. Als der Landesjugendpfarrer mich 1996 fragte, ob ich mir einen Wechsel in den Kirchenbezirk Wurzen als Jugendwart vorstellen könnte, brauchte ich nicht lange überlegen und konnte meine erste Stelle in Leisnig und die Menschen, die mir ans Herz gewachsen waren, „gerufen“ verlassen. Inzwischen bin ich in den Jahren als Jugendwart vielen Menschen begegnet und hoffe, dass ich immer für sie da sein kann, wenn sie Begleitung oder Hilfe brauchen …. so ähnlich wie bei meinem Jugendwart „...von der Feuerwehr“.

Stephan Vorwergk

Tätigkeit: Jugendpfarrer
E-Mail: Stephan.Vorwergk@me.com
Adresse: Straße der Republik 10 04579 Mölbis
Telefon: 0171 2152441
Ihr schaut hier rein, um zu wissen wer ich bin. Darüber müsst Ihr Euch selbst ein Bild machen, das dann auch nur wieder ein Bild ist. Bilder des Lebens, die ich so mit mir rumtrage: Ein Blick aus der Kleinkindperspektive: Weiße Kirchenbänke von unten - das muss wohl die Nikolaikirche in Leipzig sein, in der ich als Studentenkind getauft wurde. Ich sitze auf einem Kirschbaum und pflücke die süßen Kirchen von der Spitze um einen Proviant fürs Lesen bis in die Nacht zu haben - Kindheit in Langenchursdorf bei Waldenburg zwischen Pfarrhaus, Schule und Kantorat, in dem sich die Gemeindekreise treffen. Der Weg durch die dunkle Kirche mit klopfendem Herzen - wieder mal zu lange Orgel geübt und davor das Licht für den Rückweg nicht angeschaltet. Durchbruch durch die Wolken in Blau des Himmels - der erste Flug, eine Reise in die Partnergemeinde in die USA als Einladung für die Konfirmanden ein Jahr nach der Wende, mit der sich die Welt öffnet. Weltweit eine Heimat bei Christen finden. Touchdown in den braungelben Wüstenweiten Namibias - Schock. Ein Freund: "Du wirst das Gelb lieben". Klasse 11-13 in Namibia. Perspektivwechsel. Aus Afrika gesehen muss man sagen: "die spinnen, die Deutschen". Nichts ist so schön wie ein sattes Gelb. Drei Schlösser am grünen Elbufer - Studium der Kirchenmusik an der KiMu in Dresden. Mühsame kulturelle Reorientierung nach der Rückkehr nach Deutschland. Formen der Musik und unserer Kulturlanschaft lieben lernen, die ein Garten sein können, in dem unsere Gefühle tiefer im Glauben wurzeln können. Der Gang an der Seite meiner Frau durch die große Schar der Freunde und Familien bei unserer Hochzeit - das Glück, das Glück mit Menschen teilen zu können. Abstieg und Aufstieg in Textwelten - Studium der Theologie und Liturgiewissenschaften in Dresden und Leipzig. Wer sein Leben noch nicht in der historischen Perspektive gesehen hat, dem steht noch mancher Ahaeffekt bevor. Große braune Augen sehen mich an - mit unseren drei Söhnen mitstaunen können. Wer staunt ist verletzlich. Ein runtergekommenes Pfarrhaus und ein sonniger Pfarrhof in Mölbis - viele Fragmente in der Gemeinde und im Kirchenbezirk - werden sie ein sinnvolles Ganzes ergeben?